Ausgangslage

in den vergangenen Jahrzehnten waren die Pizolbahnen (wie viele andere) in der Situation, sich ständig verändern zu müssen. Veränderung bedeutet in dieser Branche in der Regel auch Investitionen. Investitionen in Unterhalt, Anlagen, Maschinen, IT,…und Beschneiung. 

  • Diverse dieser Investitionen und der nicht vorhandene Naturschnee in drei
    aufeinanderfolgenden Jahren führte zur schlechten (tiefen) Nutzung der Zubringer
    und somit zum strukturellen Defizit. 

Mit dem Vorschlag „Status Quo Plus“ möchten wir die Grundlage für einen nachhaltigen und gesicherten Betrieb der Bahnen für die nächsten Generationen sicherstellen. Wir bitte um eure Unterstützung. 

Anbei der Verlauf der grossen Investitionen und vor allem der Beschneiung. In den letzten Jahren hat man immer wieder punktuell investiert, ab 2017 im Hinblick auf die  Beschneiung 4.0. 

Jetzt steht der nächste wichtig(ste) Schritt bevor. Bau des Wasserspeichers „Twärchamsee“ bei der Pizolhütte inkl der nötigen Pumpenhäuser. Diese Investition stellt das dringend benötigte Wasser zu Verfügung.

Beim Adler wurde ein Reservoir von 300m3 Wasser angelegt. Die Grundinfrastruktur mit Ventilen und Pumpen gebaut und Leitungen für eine punktuelle Beschneiung bis Gaffia gebaut.

 

Wenn man dann schon gewusst hätte, dass die verlegten Leitungen für eine durchgängige Beschneiung zu klein dimenssioniert worden sind,…tja dann, hätte… 

 

Die Leitung (mit einem zu kleinen Durchmesser) wurde sugsesive bis zur Mittelstation Maienberg erweitert. 

Die älteste Zweiseilumlaufbahn in der Schweiz wurde ersetzt.

Dia alten Göndeli wurden durch neue ersetzt… 16 Mio Investition

 

Ausbau des vorhandenen Resservoir von 300m3 auf 1500m3. (zu klein)

Inbetriebnahme der neuen Beschneiung Schwamm, 1. Etappe und der neuen Sesselbahn 

 

Erweiterung Beschneiung, damit der Schwamm Sessel ohne Schnee befahren werden kann. 

Beschneiung des Weges bis zur Piste Schwamm, damit ohne Naturschnee die Bahn erreicht werden kann. 

Investitionen in die Beschneiung
Automatisierung & Erneuerung in Wangs mit 10 neuen Schneekanonen

Die neue und gemeinsame Steuerung ermöglicht ein vernünftiges beschneien. Die Leitungen und das Reservoir sind aber immer noch zu klein. 

Geländekorrekturen bei den Kamelbuckeln und Erweiterung Beschneiungsnetz Schwamm Bergstation nach oben Piste Tritt

Ausfahrt Gaffialift und Strasse Neuhüttenbord für effizientere Pistenpräparation und Unfallsicherung (da bei wenig Schnee hohes Risiko für Unfälle besteht) 

Pistenkorrektur SAC Berg Richtung Verbindungslift. Es wurde jedes Jahr sehr viel Schnee und Pistenmaschinenstunden benötigt, die Verbindung herzustellen. 

SAC Tal wurde ein Felskopf und eine Welle vor der Talstation geglättet. = es wird weniger Schnee benötigt und die Unfallgefahr wird stark reduziert. 

Strasse für Etappe 4.1 wurde vorbereitet.

Ohne Beschneiung ist langfristig kein „gesicherter“ wirtschaftlicher Betrieb der Bahnen möglich.

 

Studien zeigen auf, dass Schneesicherheit das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Skigebiets ist. Findet man jedoch Verhältnisse vor wie in den Wintern 14/15, 15/16 oder 16/17, so verlassen die Gäste enttäuscht das Gebiet und meiden es in Zukunft. Einen unzufriedenen Gast wieder zurückzuholen… fast unmöglich. 

 

Beschneiung im Kontext des Klimawandels

Ohne Beschneiung gibt es in 5 von 8 Wintern zwischen 1500 und 2000 MüM langfristig keinen Skibetrieb mehr und unterhalb 1500 MüM kann nicht mehr skigefahren werden. Mit einer leistungsfähigen Beschneiung ist der Skibetrieb oberhalb 1500 MüM während der ganzen Wintersaision am Pizol sichergestellt

Das Pizolgebiet eignet sich sehr gut für die technische Beschneiung. Dies ist der Nord / Nord-Ost Lage und der Bergkette Graue Hörner zu verdanken. Der Winter 20/21 hat einmal mehr gezeigt, dass am Pizol auch im frühlingshaften Februar wunderbarer Pulverschnee vorzufinden war. Andere Gebiete wie beispielsweise Elm, die Südhänge in Laax, Toggenburg, Savognin, Brigels und viele mehr hatten tiefe Sulzverhältnisse gemeldet.

 

Internationaler Vergleich:

 

Ohne Worte…aber: Wir wollen nicht einfach beschneien, dass beschneit ist…oder dass die Prozentzahl steigt…nein, wie müssen beschneien, damit der Betrieb sichergestellt und gegen die Konkurrenz mit einigermassen gleichen Mitteln bestanden werden kann.

 

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