Ohne Beschneiung ist langfristig kein „gesicherter“ wirtschaftlicher Betrieb der Bahnen möglich.

Studien zeigen auf, dass Schneesicherheit das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Skigebiets ist. Findet man jedoch Verhältnisse vor wie in den Wintern 14/15, 15/16 oder 16/17, so verlassen die Gäste enttäuscht das Gebiet und meiden es in Zukunft. Einen unzufriedenen Gast wieder zurückzuholen… fast unmöglich. 

Vergleich beschneite Fläche Skigebiete in Europa

Beschneiung im Kontext des Klimawandels

Das Pizolgebiet eignet sich sehr gut für die technische Beschneiung. Dies ist der Nord / Nord-Ost Lage und der Bergkette Graue Hörner zu verdanken. Der Winter 20/21 hat einmal mehr gezeigt, dass am Pizol auch im frühlingshaften Februar wunderbarer Pulverschnee vorzufinden war. Andere Gebiete wie beispielsweise Elm, die Südhänge in Laax, Toggenburg, Savognin, Brigels und viele mehr hatten tiefe Sulzverhältnisse gemeldet.

Ohne Beschneiung gibt es in 5 von 8 Wintern zwischen 1500 und 2000 m ü. M. langfristig keinen Skibetrieb mehr und unterhalb 1500 m ü. M. kann nicht mehr Skigefahren werden.

Mit einer leistungsfähigen technischen Beschneiung ist der Skibetrieb oberhalb von 1’500 m ü. M. während der ganzen Wintersaison ab Mitte Dezember am Pizol sichergestellt.