Warum?…Darum!

Ohne genügende technische Beschneiung keine Sicherung des elementar wichtigen Weihnachts- und Neujahrgeschäfts. 

Ohne genügende technische Beschneiung kein gesicherter Abo Vorverkauf.

Ohne genügende technische Beschneiung eine schleichende Abwanderung von Gästen (Einheimische und Auswärtige)

 Ohne genügende technische Beschneiung werden die Partner am Berg geschwächt.

 

Darum…

Seite Wangs:  zu kleine Leitungen / Rohre  – zu kleines Reservoir – Stückwerk – zu grosse Abstände zwischen den Schächten, da nur immer das verbaut werden konnte was finanziell möglich war… 

Die Leitungen auf der Piste 6 Gaffia – Furt sind nur für eine punktuelle Beschneiung ausgelegt. Zudem ist der Wasserspeicher „Adler“ 1’500 m3 gross…klein. Herrschen Bedingungen wie Ende November 2021, so reicht der Wasserspeicher für nur die Hälfte der Kanonen ca. 24 Stunden…dann ist der Speicher leer und die Kanonen stehen still…obwohl ideale Bedingungen für die technische Beschneiung vorhanden wären. Bis der Wasserspeicher wieder voll ist dauert es je nach „Nachfluss“ 28 Stunden… (Diese Angaben können je nach Temperatur und Nachfluss aus den Quellen variieren.)  Daher braucht es einen grösseren Speicher um das Wasser zu speichern wenn es im Überfluss vorhanden ist. 

Seite Bad Ragaz:

Die Anlage in Bad Ragaz ist technisch und von der Dimensionierung der Leitungen und Technik auf dem neusten Stand. Der Suntigweidsee, mit seinen 17’000 m3 Volumen, reicht jedoch nicht für die effiziente Beschneiung der Fläche aus. Auch hier muss punktuell abgeschalten werden, da kein natürlicher Zufluss vorhanden ist.  Das Netz muss zudem noch ausgebaut werden. 

Mit der Erstellung des Twärchammsees und dem Anschluss an die bestehenden Systeme kann der Wasserhaushalt von den Bölliquellen und dem Adler inkl Wangsersee kontrolliert und gemanagt werden. 

Das Projekt „Beschneiung 4.0“ stellt sicher, dass wir auf der Strecke Maienberg – Furt – Gaffia – Pizolhütte – Laufböden – Pardiel – Prodboden – Schwamm durchgängig eine 30 Meter breite und 60 cm dicke Piste aus technischem Schnee anbieten können. Es umfasst den Speichersee, das Leitungssystem, die Pumpstationen, die Schneeerzeuger und alle weiteren notwendigen Installationen. Damit sind wir in der Lage, unseren Gästen – unabhängig vom Naturschnee – während der gesamten Wintersaion ein Angebot auf sämtlichen Anlagen zur Verfügung zu stelle

Hintergrund: Eines der wichtigsten Kundensegmente sind die auswärtigen Gäste im Winter, welche für CHF 58 eine Tageskarte kaufen. Diese Gäste erwarten aber berechtigt, dass sie auch Anfangs Winter ein angemessenes Pistenangebot, meistens auf Kunstschnee, vorfinden können. Trifft man jedoch schlechte Pisten und apere Stellen sowie Steine vor, so kehren sie dem Pizol den Rücken…und dies für immer. Ein unzufriedener Kunde zurückzuholen ist fast unmöglich.

Weihnachtsgeschäft

Es gibt im Winter ca. 15 Spitzentage, an welchen > CHF 100’000 Umsatz generiert wird. Im Schnitt 6-8 fallen über Weihnachten und Neujahr an…jedoch nur bei genügendem und zufriedenstellendem Pistenangebot.

Umsatz, welcher in dieser Zeit nicht erwirtschaftet werden kann, ist verloren und kann nicht mehr aufgeholt werden.

Hätte man in den schlechten Wintern 14/15 bis 16/17, wo traumhaftes und kaltes Wetter herrschte, eine Beschneiungsanlage in der geplanten Art zu Verfügung gehabt, wäre der Ertragsausfall nie in dieser Dimension eingetreten. Dies zeigen Vergleiche mit gut ausgebauten Beschneiungen in anderen Ski-Gebieten.

«…hätte…wäre…wenn…»

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: