Status Quo Plus

ein paar Kenngrössen

0
bestehende Lanzen
0
Fehlende Lanzen
0
Prozent sind beschneit
0
Prozent sollten es sein
0
Projekt fehlt dazu
Fertigstellung Beschneiung 4.0 Etappe 1
13%
private Finanzierung / Aktienzeichnung
CHF 248'000 40%
Wasserspeicher
fehlender Wasserspeicher 76%

Die Aufteilung der Totalkosten, d.h. 13xCHF 540’000 = 7,02 Mio plus 5,3 Mio = 12,32 Mio OHNE Sargans. 

Gegenüber der ursprünglichen Fassung haben Bad Ragaz und Vilters -Wangs den Teil von Sargans übernommen.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 12.4 Mio CHF.

Die öffentliche Hand ist gebeten, eine Aktienkapitalzeichnung von CHF 5.3 Mio zu leisten. Somit könnte mit der ersten wichtigen Bauphase bereits 2023 gestartet werden.

 

 

 Weitere Finanzierung durch die öffentliche Hand: Die Pizolbahnen haben mit den Einheimischen-Gemeinden unter dem Lead von Bad Ragaz und Vilters-Wangs intensive Gespräche über die Weiterführung der aktuellen Unterstützungsleistungen geführt. Im Wissen, dass die Pizolbahnen ohne Beiträge der öffentlichen Hand aus eigener Kraft nicht überlebensfähig sind, haben sich die beiden Standortgemeinden dafür ausgesprochen, dass sie zusammen mit den übrigen Einheimischen-Gemeinden die Pizolbahnen weiterhin im bisherigen Rahmen unterstützen wollen. Die endgültigen Entscheidungen liegen jedoch bei den Stimmbürgern der einheimischen Gemeinden.

Quervergleich Kosten pro Kopf

Die folgenden Vergleichen sollen die Relation zu anderen Angeboten herstellen.

Muss noch korrigiert werden, da Sargans nicht mehr Teil von Status Quo ist. Maienfeld und Fläsch fehlen dafür. 

Annahme: Bevölkerung (Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Mels, Sargans, Pfäfers) : 27‘465 Personen

 

 

Wichtig: Mit diesem Vergleich wollen wir ausschliesslich eine Relation zu anderen, bereits bestehenden Angeboten herstellen und auf keinen Fall die Angebote in Frage stellen. Wir finden diese Angebote und deren Betrieb wichtig, richtig und sinnvoll.

Und noch ein paar Zahlen und Fakten… wie sieht es in anderen Skigebieten aus oder auf welche Unterstützung können andere Skigebiete zählen?
    • Vals: CHF 900‘000 jährlicher Betriebsbeitrag zudem 2019 Forderungsverzicht von Darlehen in der Höhe von CHF 3.2 Mio

    • Brambrüeschbahn: Jährliche Beiträge der Stadt Chur seit 2006/07 an Investitionen von CHF 500‘000 pro Jahr und zusätzlich Betriebsbeiträge von Ø 350‘000 CHF pro Jahr = CHF 850’000 pro Jahr Zudem wurde am 19.05.2019 ein Investitionsbeitrag für den neuen Zubringer von CHF 24‘400‘000 von den Bürgern an der Urne angenommen.

    • Flims Laax Falera CASSONS AG 19.05.2019 der Souverän stimmt einem Investitionsbeitrag von CHF 20 Mio zu.

    • Flumserberg (Lufag) ca. CHF 900‘000 pro Jahr von Bund und Kanton für den Zubringer Seejet von Unterterzen (ohne Kantonsstrasse Flums-Tannenboden)

    • Elm Investitionsbeitrag von Kanton GL von CHF 8.56 Mio an das nicht bewilligte Beschneiungsprojekt (SO vom 19.10.2020)

    • Finanzinfra LAAX, Brigels / Andiast, usw.

Die nächsten Investitionen am Berg

Sesselbahnen Furt – Gaffia und Gaffia – Pizolhütte

Diese Anlagen haben noch eine Konzession bis 2033-34. Dies wurde möglich, da in den letzten Jahren konstant investiert worden ist. (neue Steuerung, Seile, Kupplungen, Rollenbatterien,…)

Diese Anlagen werden nicht durch neue ersetzt, sondern mittels Retrofit für die nächsten 20-30 Jahre „FIT gemacht“. Diese Retrofits belaufen sich pro Anlage auf ca. CHF 1.0 bis 2.5 Mio.

Fotos: Beispiel St. Moritz einer baugleichen Anlage nach dem Retrofit

Alternativ-Nutzung der Infrastruktur 

Bei den Investitionen für die Beschneiung handelt es sich um sehr langlebige Investitionen,
welche dauerhafter Natur und fest im Grund und Boden verbaut sind. Die Nutzungsdauer solcher
Druckleitungssysteme wird mehr als 80 Jahre betragen, wie dies auch bei der öffentlichen
Trinkwasserversorgung der Fall ist. Obwohl Speichersee und Leitungen primär den Zweck einer Beschneiungsanlage haben, taugen diese Anlagen jedoch für mehrere Alternativnutzungen.
Sollte in ferner Zukunft ein Skibetrieb oder Teile davon – aus welchen Gründen auch immer – nicht
mehr möglich oder gewünscht sein, bestehen für die Infrastrukturen mindestens folgende Nutzungsmöglichkeiten: 

– Kleinwasserkraftwerk zur Stromproduktion

– Wasserversorgung in Notlagen (Trockenheit, Verschmutzung usw.) 

– Löschwasserbecken zur Bekämpfung von Waldbränden 

– Wasserversorgung für die Alp- und Landwirtschaf

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